05. April 2016
In vielen Fällen verläuft Bluthochdruck symptomlos oder geht mit sehr unspezifischen Symptomen einher. Die Folge ist, dass Bluthochdruck häufig lange Zeit unentdeckt bleibt. Die führt auf Dauer zu einer Schwächung der Herzmuskulatur.
 29. Januar 2016
Erkenntnisse aus zwei großen Studien zu Bluthochdruck verunsichern Patienten und auch Ärzte. Denn die SPRINT-Studie und eine Studie der Universität Oxford legen eine Blutdrucksenkung auf einen oberen Zielwert von 120 mmHg nahe.
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Stethoskop
Ihr Ratgeber Bluthochdruck
Als Bluthochdruck wird die schleichende Erhöhung des Drucks in den Blutgefäßen bezeichnet.
Bluthochdruck

Was ist Bluthochdruck?

Als Bluthochdruck wird eine Erkrankung bezeichnet, bei der der Druck des Blutes, welches das Herz durch Pumpbewegungen verlässt, zu hoch ist. Dabei führt die schleichende Erhöhung des Drucks in den Blutgefäßen allmählich zu Folgeschäden da insbesondere das Herz und die Gefäße stärker belastet werden. Der Blutdruck des Menschen ist über den Tag hinweg nicht konstant hoch. So ist er etwa bei physischer Aktivität höher als in Ruhephasen und in der Nacht niedriger als am Tag. Bei Bluthochdruck ist er meist dauerhaft zu hoch.

Bluthochdruck ist eine tückische Erkrankung, weil sie zu Beginn aufgrund fehlender Symptome von betroffenen Patienten kaum wahrgenommen wird. Rund 50 Prozent der von Bluthochdruck betroffenen Personen wissen nicht, dass sie erkrankt sind. Neben Rauchen und Diabetes birgt Bluthochdruck die größte Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Welche Werte sind entscheidend bei der Diagnose von Bluthochdruck?

Digital blood pressure meter, isolated on whiteBei der Diagnose von Bluthochdruck sind zwei Werte von entscheidender Bedeutung: der systolische und der diastolische Wert des Blutdrucks. Als systolisch wird der Druck bezeichnet, der entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in die Gefäße pumpt. Dieser Druck ist höher als der diastolische Druck, der entsteht, wenn das Herz wieder erschlafft und sich erneut mit Blut füllt. Mit einem Messgerät, welches den Blutdruck in der Armbeuge oder am Handgelenk misst, können die Werte gemessen werden. Bei einem gesunden Menschen unter 80 Jahren gilt ein systolischer Wert von 120 bis 129 mmHg und ein diastolischer von 80 bis 84 mmHg als normal. Liegt der systolische Wert regelmäßig über 140 mmHg und der diastolische über 90 mmHg, so besteht der Verdacht auf Bluthochdruck.

Zwei Arten von Bluthochdruck

Die Medizin unterscheidet zwei Arten von Bluthochdruck. Bei der primären Hypertonie ist der Bluthochdruck die eigentliche Krankheitsursache, eine andere ursächliche Erkrankung existiert nicht. Diese Form des Bluthochdrucks ist die häufigste, rund 90 Prozent aller Bluthochdruckpatienten sind davon betroffen. Bei der sekundären Hypertonie ist der Bluthochdruck Folge anderer Krankheiten wie etwa Funktionsstörungen der Nieren, Nebennieren oder der Schilddrüse. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind mit 400.000 Todesfällen jährlich die häufigste Todesursache, Bluthochdruck ist in vielen Fällen Risikofaktor Nummer eins. Wird Bluthochdruck frühzeitig diagnostiziert und gezielt behandelt, sinken die Gefahren für den Patienten deutlich.

Wer ist besonders betroffen?

Studien haben gezeigt, dass die Einwohner von Industrienationen besonders gefährdet sind, in ihrem Leben an Bluthochdruck zu erkranken. So schätzt die Deutsche Hochdruckliga, dass in Deutschland rund 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck leiden, immerhin rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Zwar steigt das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken im Alter an, doch sind längst nicht nur ältere Menschen davon betroffen. Übergewicht und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren, die auch Jugendliche und Kinder betreffen.

Guido Maiwald

 05. April 2016
In vielen Fällen verläuft Bluthochdruck symptomlos oder geht mit sehr unspezifischen Symptomen einher. Die Folge ist, dass Bluthochdruck häufig lange Zeit unentdeckt bleibt. Die führt auf Dauer zu einer Schwächung der Herzmuskulatur.
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Wenn der Blutdruck zu hoch oder das Herz schwach ist, müssen Betroffene besonders auf ihre Magnesium-Versorgung achten.